Pinus - Kiefer, Föhre

Pinaceae

Breiter als hoch und traumschön steht diese Kiefer in der Baumschule Lorenz von Ehren
Mehrstämmige Kiefer ein Prachtexemplar
eine Föhre zum Verlieben
Klein kompakt und kugelig ist diese  Kiefer
Mehrstämmige, schirmförmige Kiefern
Kiefern über Kiefern in der Baumschule
Hochstammkiefern licht und leicht in der Baumschule

 

Unsere Pinus

Die weitaus größte und variantenreichste Gruppe innerhalb der Nadelgehölze stellen die Kiefern dar. Die Gattung Pinus umfasst über 100 Arten, darunter befinden sich alle erdenklichen Wuchsgestalten von den Riesenbäumen über zahllose Zwischenformen hinweg bis zu den niedrigen Sträuchern. Pinus wachsen längst nicht so streng kegelförmig wie Fichten oder Tannen, viele von ihnen bilden mit zunehmenden Alter bizarre, malerische Kronen aus.

Kiefernnadeln stehen nicht einzeln, sondern in sogenannten Kurztrieben mit je nach Art zwei, drei oder fünf Nadeln. Man kann davon ausgehen, dass die zwei- und dreinadeligen Kiefernarten die anpassungsfähigeren sind, die in extremen Lagen besser wachsen als die fünfnadeligen. Die Kiefern bilden einhäusige Blüten, wobei die kätzchenförmigen männlichen häufig ansehnlich gelb gefärbt sind und die zapfenähnlichen weiblichen in verschiedenen, eher unauffälligen Farben erscheinen.

Die Zapfen sind anfangs elastisch, später verholzen sie, sie stehen entweder aufrecht an den Zweigen oder sind gekrümmt und hängen locker über. Im Gegensatz zu den verwandten Fichten oder Tannen entwickeln die Kiefern mit zunehmendem Alter dickborkige und eindrucksvoll gefärbte Rinden.

Das Wurzelsystem fast aller Kiefern geht in die Tiefe, es ist jedoch sehr anpassungsfähig an Bodenvolumen und -substrat. Als besonderer Vorzug ist die Toleranz gegenüber Pflanzenpartnern hervorzuheben. Man berücksichtige aber trotz aller Toleranz der Kiefern, dass sie von höheren oder gleichgroßen Gehölzen, bei den Zwergformen auch durch Stauden, keinesfalls bedrängt, eingeengt und beschattet werden dürfen.

Sie reagieren zunächst mit Schiefwüchsigkeit, dann mit allmählichem Absterben. Dank des aufgelockerten Kronengerüstes älterer Kiefern, das sich niemals so streng symmetrisch wie bei Fichten und Tannen ausformt, ist es mit Hilfe besonderer gärtnerischer Erziehungsmaßnahmen möglich, eindrucksvolle Kiefernhochstämme zu erzielen, wodurch sich der malerische Kronenaspekt erwachsener Kiefern vorwegnehmen lässt.

Arten- und Sortenübersicht

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Pinus aristata
Grannen-Kiefer
2 bis 6 m
1 m
6
Pinus banksiana
Banks-Kiefer
12 bis 15 m
6 bis 10 m
4
Pinus cembra
Arve, Zirbel-Kiefer
15 bis 20 m
2 bis 4 m
4
Pinus contorta
Dreh-Kiefer
10 bis 20 m
4 bis 6 m
5
Pinus densiflora 'Pumila'
Strauchige Rot-Kiefer
2 bis 3 m
6
Pinus heldreichii
Bosnische Kiefer, Schlangenhaut-Kiefer
6 bis 15 m
3 bis 6 m
5
Pinus jeffreyi
Jeffreyi-Kiefer
20 bis 25 m