Magnolia - Magnolie

Die Magnolien bringen mit ihren großen, prächtigen Blüten ein südländisch-exotisches Flair in unsere Gärten und Parkanlagen. Die in Ostasien oder Nordamerika beheimateten Arten zählen zu den prunkvollsten Ziergehölzen. Um an ihnen viel Freude zu haben, sind einige grundsätzliche Pflanz- und Pflegemaßnahmen zu beachten.

Pflanzung:
Die Wurzeln aller Magnolien sind fleischig, oberflächennah und gegen unsachgemäße Behandlung sehr empfindlich. Im Frühjahr ist die beste Pflanzzeit. Das Pflanzloch muss reichlich groß sein, damit der Ballen gut Platz findet. Die Magnolien sind vorsichtig zu setzen, da die Wurzeln leicht brechen; das übliche Antreten bzw. feste Andrücken nach der Pflanzung ist zu unterlassen. Besser ist ein nachhaltiges Wässern und Einschlämmen. Keinesfalls zu tief pflanzen, Wurzelteller mit Rindenhäcksel mulchen, maximal mit 5-8 cm Schichtdicke. Arbeiten wie Umgraben u.ä. im Wurzelbereich sind zu vermeiden. Keine Bodenverdichtung, kein Einpflastern!

Ansprüche:
Die Magnolien sind Sonnenkinder, lichter Schatten ist möglich; obwohl die Arten meist frosthart sind, verlangen sie aufgrund der sehr frühen, spätfrostgefährdeten Blüte frost- und windgeschützte Wuchsorte. Sie reagieren empfindlich gegen Luft- und Bodentrockenheit, in Trockenperioden sollte man stets wässern. Magnolien gedeihen auf tiefgründigen sandig-humosen oder sandig-lehmigen Böden am besten. Sie bevorzugen saure bis neutrale Standorte und kommen dennoch auf schwach alkalischen Böden zurecht, wenn reichlich organische Stoffe (Rindenmulch) vorhanden sind. Während einer üppigen Blüte erschöpfen sich die Magnolien und verlangen nach organischem Dünger.

Schnitt:
An Magnolien sollte man nicht herumschneiden; sofern die Gehölze zu breit geworden sind, entnimmt man vorsichtig ältere Äste, da das Holz brüchig ist. Der günstigste Zeitpunkt dafür ist Ende Juli bis Mitte August. Frühjahrsschnitt würde zu langanhaltendem Bluten führen.

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