Malus domestica - Apfel

„An apple a day keeps the doctor away”, diese Redensart kommt nicht von ungefähr, gilt doch der Apfel als äußerst gesund. Es existieren viele alte und robuste regionale Sorten. Daneben stehen die neuen Züchtungen, die gezielt auf hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Pilzkrankheiten, gleichmäßigen Ertrag und feinen, ausgewogenen Geschmack selektiert wurden.

In Deutschland existieren etwa 1500 Apfelsorten, von denen 400 im Handel erhältlich sind. Gerade die bekannten Sorten aus dem Erwerbsobstbau benötigen gute, warme Standorte.
Frühe Sorten sind bereits im August genussreif, wobei sich nicht jeder Apfel gleich gut lagern lässt.

Die meisten Apfelsorten sind in der Regel nicht selbstfruchtbar. Daher sollte man bei Apfelbäumen auf Blütezeitpunkt und pollenspendende Sorte in Bienenflugweite achten. Als Pollenspender eignen sich auch Zieräpfel hervorragend. In Lagen mit hoher Spätfrostgefahr eignen sich spät blühende oder klimatisch angepasste regionale Sorten. 

Obstbäume in XXL

Viele Gartenbesitzer möchten ihren Obstbaum pflanzen und sofort Früchte ernten. Doch bei allen Obstsorten, die auf einem Hochstamm veredelt wurden, muss man relativ lange auf den vollen Ertrag warten, denn die Bäume beginnen erst mit 8-10 Jahren üppig zu blühen und zu tragen.

Tipp: Pflanzen Sie Solitär-Obstbäume oder vorgezogene Spaliere. So lässt sich die Wartezeit umgehen und es ist möglich, noch im Jahr der Pflanzung zu ernten. Wir haben Solitär-Obstbäume, bereits bis zu 50 Jahre alt, in unseren Quartieren vorrätig.

Spezifikationen:

Herkunft:
Asien
Wuchs:
Busch, Halbstamm oder Hochstamm, je nach Unterlage und Veredlungshöhe
Blüte:
Weiß, Knospen rosa gefärbt, hervorragende Insektenweide, April-Mai
Früchte:
Große Unterschiede bei einzelnen Sorten hinsichtlich Erntezeitpunkt, Genussreife und Lagerfähigkeit.
Blatt:
Elliptisch, mittelgrün
Wurzel:
Herzwurzler, empfindlich gegen Eingriffe und Einpflastern.
Ansprüche:
Sonne bis lichter Schatten, hitzeempfindlich; frosthart; mäßig stadtklimafest, ausreichend industriefest; windgeschützte Plätze empfehlenswert, Blüte wird sonst vorzeitig ausgeblasen.
Boden:
Mäßig trocken bis feucht; schwach sauer bis alkalisch; durchlässige Substrate, sandig-lehmig bis lehmig.
Härtegrad:
Zone 5

Sorten-Übersicht

Unsere leckeren Äpfel

Malus domestica 'Golden Delicious'
Apfel 'Golden Delicious'
1 bis 2 m
3 bis 4 m
Mai
Malus domestica 'Roter Boskoop'
Apfel 'Roter Boskoop'
1 bis 2 m
3 bis 4 m
Mai
Malus domestica 'Jakob Fischer'
Apfel 'Jakob Fischer'
1 bis 2 m
3 bis 4 m
Mai
Malus domestica 'Weißer Winterglockenapfel'
Apfel 'Weißer Winterglockenapfel'
2 bis 8 m
Mai
Malus domestica 'Jakob Lebel'
Apfel 'Jakob Lebel'
1 bis 2 m
3 bis 4 m
Mai

Impressionen

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Sind Äpfel selbstbefruchtend?

Die meisten Apfelsorten sind in der Regel nicht selbstfruchtbar. Daher sollte man bei Apfelbäumen auf Blütezeitpunkt und pollenspendende Sorte in Bienenflugweite achten. Als Pollenspender eignen sich auch Zieräpfel hervorragend.

Vertragen Äpfel Spätfröste?

In Lagen mit hoher Spätfrostgefahr eignen sich spät blühende oder klimatisch angepasste regionale Sorten.

Sind Apfelbäume (Malus domestica) schnittverträglich?

Ein regelmäßiger Schnitt fördert das Wachstum und die Fruchtbildung des Baumes. In der Regel schneidet man im Frühjahr alle abgestorbenen oder beschädigten Äste ab und lichtet den Baum aus.

Gibt es unterschiedliche "Reifezeiten"?  

Sommeräpfel: Diese Äpfel reifen recht früh und sind bereits ab Ende Juli bis Anfang August erntereif.
Herbstäpfel: Diese Sorten werden – wie der Name schon sagt – im Herbst geerntet, meistens von September bis November.
Winteräpfel: Diese Sorten reifen am spätesten und werden erst ab November geerntet.

Welche Vorteile bietet ein Apfelbaum der Natur? 

Die Apfelblüte ist so malerisch wie insektenfreundlich. Apfelblüten locken Bienen und andere Nutzinsekten und Bestäuber zur Befruchtung an. Auch Gartenvögel freuen sich über die Blüten, Nistgelegenheiten in der lichten Krone und den einen oder anderen hängen gelassenen Apfel. So trägt ein Apfelbaum ökologisch wertvoll auch zur Biodiversität bzw. zur Artenvielfalt im Garten bei!

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