Pyrus communis

Gewöhnliche Wild-Birne, Holz-Birne

Unsere Kultur-Birne, Pyrus communis, vermutlich eine Kreuzung aus Holz- und Schnee-Birne (P. pyraster × P. nivalis) mit weiteren Einkreuzungen, soll bereits vor 3000 Jahren in Griechenland angebaut worden... Mehr Informationen

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Höhe
5 bis 15 m
Breite
5 bis 10 m
Blütenfarbe
weiß
Blütezeit
April, Mai
Licht
Sonne, Absonnig, Lichter Schatten, Halbschatten
pH-Wert
schwach sauer, neutral, schwach alkalisch, alkalisch
Boden
sandig-lehmig, durchlässig, alle Substrate
Gehölze für Bienenweiden
Pyrus communis

Unsere Kultur-Birne, Pyrus communis, vermutlich eine Kreuzung aus Holz- und Schnee-Birne (P. pyraster × P. nivalis) mit weiteren Einkreuzungen, soll bereits vor 3000 Jahren in Griechenland angebaut worden sein und hat sich bereits im Mittelalter über ganz Europa verbreitet. Heute sind allein für Deutschland an die 260 Sorten gelistet. Daneben existieren zahlreiche weitere Pyrus-Arten, die nicht für den Obstanbau genutzt werden. Birnensorten werden heute meistens auf Quitten veredelt, da sie die Wuchsfreudigkeit der Birnen reduzieren und das Aroma der Früchte steigern. Je nach Unterlage, Schnitt und Sorte können die Bäume eine Höhe zwischen 3 und 20 m erreichen und als Hochstämme durchaus 200 Jahre alt werden. Die steil aufrecht wachsende Krone mit dem durchgehenden Leittrieb erinnert von der Form her immer an eine Birne. In der freien Landschaft, auf Streuobstwiesen, gut zu erkennen. Die Bäume lieben trocken-warmes Klima in sonnigen Lagen. Sie bevorzugen nährstoffreiche, tiefgründige, trockene bis frische Böden ohne Staunässe im schwach sauren bis alkalischen Bereich. Birne auf Quitte veredelt mag es nicht ganz so kalkhaltig

Spezifikationen:
Wuchs
Mittelgroßer Baum, 5-15 m oder auch 20 m hoch, selten nur strauchig; 5-10 m breit; kegelförmige oder hochgewölbte Krone, im Alter malerisch unregelmäßig; langsamwüchsig
Krone
hochgewölbt, breit kegelförmig
Äste und Rinde
Zweige: Kurztriebe oft dornig
Blüte
In weißen Doldentrauben vor oder während des Laubaustriebs, April bis Mai, mit weißdornähnlichem Geruch
Blatt
Rundlich, oval bis herzförmig, früher Austrieb Ende April, frischgrün glänzend, beachtliche Herbstfärbung in gelb, orange oder rot bis purpur, ab Oktober
Früchte
Eiförmig oder kugelig; olivgrün oder gelbgrün, hart, sehr herb und sauer, in überreifem Zustand teigig, bräunlich, süßlich
Wurzel
Herz- bis Tiefwurzler, neigt zur Ausläuferbildung
Ansprüche
Sonne bis Halbschatten, hitzeverträglich, wärmeliebend, mäßig frosthart, spätfrostgefährdet; mäßig windfest
Boden
Trocken bis frisch, nährstoffreich, schwach sauer bis alkalisch, kalkliebend; auf allen durchlässigen Substraten, auf schweren Böden nicht frohwüchsig
Härtegrad
Zone 5a
Biene
Ja
Synonyme
P. bourgaeana
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