• Bienen und Co.

    Bäume als Insektenweide

     
 

Bienenweide - die besten Bäume und Sträucher

 
 
Viele heimische und nichtheimische Bäume dienen Insekten als optimale Nahrungsquelle
 
 
Pollensammelnde Insekten. z.B. Honig- und Wildbienen oder Schmetterlinge, sind für das Gleichgewicht in unserem Ökosystem sehr
wichtig. Sie bestäuben Wild- und Nutzpflanzen und sind unverzichtbar im Nahrungsnetz unserer Umwelt. Doch die Lebensbedingungen für Bienen und Co. haben sich enorm verschlechtert- ein großer Anteil
unserer Wildbienen zum Beispiel ist vom Aussterben bedroht. Daher werden immer häufiger Pflanzen für Bienen und Co. gepflanzt -
sogenannte Bienenweiden.
Als Bienenweide bezeichnet man eine Pflanze, die viel Nektar und Pollen produziert und somit eine ideale Nahrungsgrundlage für die Bienen und andere bestäubende Fluginsekten wie die Hummel oder der Schmetterlinge, darstellt.
 
 
  • Acer campestre
  • Tilia europaea
  • Castanea sativa
  • Malus aldenhamensis
  • Robinia pseudoacacia
  • Salix alba

Was können wir tun?

Den Insekten mehr Lebensräume und Nahrung zur Verfügung stellen. Dabei zählen nicht nur Stauden und einjährige Pflanzen als Bienenweide, sondern auch Bäume und Sträucher. Gehölze bieten den Bienen viele Nahrungsquellen. Daher sollte unbedingt auch ein Augenmerk auf Bäume als Insektenweide im Garten, gelegt werden. Bäume wie Feldahorn (Acer campestre), Linde (Tilia), Ess-Kastanie (Castanea sativa), Apfelbaum (Malus in Arten und Sorten) oder die Robinie (Robinia pseudoacacia), sind nur einige Beispiele für natürliche
 Nahrungsquellen für Insekten wie, Honig- und
Wildbienen sowie Hummeln.
 
 

Welche Bäume und Sträucher als Insektenweide?

 

 
Einige Beispiele!

Feld-Ahorn (Acer campestre)

Zur Blütezeit von Mai bis Juni trägt der Acer campestre gelbliche Blüten, die als Trauben oder Rispen angeordnet sind und vor allem Bienen, aber auch andere Insekten anlocken. Eine tolle Nahrungsquelle! Eine Bienenweide!

Linden (Tilia)
Sind eine wichtige Nahrungsquelle für nektarsammelnde Insekten. Die Bäume stellen auf Grund der Vielzahl an Blüten eine letzte große Massentracht im Jahr dar, die von vielen Insekten genutzt wird. Die Lindenblüte beginnt Mitte Juni mit der Sommerlinde. Ende Juni folgt die Winterlinde und mit der Krim- und Silberlinde endet die etwa sechswöchige Lindenblüte Ende Juli.

Esskastanie (Castanea sativa)
Honigbienen sammeln intensiv an der Edelkastanie, deren Pollen für Bienen sehr hochwertig ist. Neben dem Nektar aus den Blüten der Edelkastanie sammeln die Bienen auch Honigtau an diesem Baum. Ein Nährgehölz vom Feinsten!

Robinie (Robinia pseudoacacia)
Die Robinienblüte produziert große Mengen Nektar. In 24 Stunden werden im Mittel zwischen 1,7 und 2,9 mg Nektar sezerniert.
Damit gehört die Robinie zu einem der bedeutendsten Nektarproduzenten und
damit Bienenweiden, unter den Bäumen. Die Nektarproduktion ist stark von der Außentemperatur abhängig, bei höheren Temperaturen sezernieren die Blüten mehr Nektar.

Obstbäume (Prunus, Malus und Pyrus)
Wenn die Obstbaumblüte beginnt, offenbart sich ein wunderbarer Anblick - auch für Insekten. Kirschpflaume (Prunus cerasifera) und Schlehe (Prunus spinosa) liefern schon früh reichlich Nahrung, ehe weitere Obstbäume wie Süßkirsche, Pflaume, Apfel und Birne
erblühen.

Weide (Salix)
Die heimischen Weidenarten sind wertvolle Insektenpflanzen. Neben der Honigbiene profitieren über 500 einheimische Insektenarten von der frühen Blüte der Weide, darunter auch zahlreiche Nachtfalter.
 
 

 
 
 
 

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